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In eigener Sache: Mein neues Filmbuch

Einigen Lesern ist bestimmt aufgefallen, daß ich in der rechten Spalte meines Blogs seit einigen Monaten das Cover meines neuen Buchs präs...

Donnerstag, 23. November 2017

THOR: TAG DER ENTSCHEIDUNG (3D, 2017)

Originaltitel: Thor: Ragnarok
Regie: Taika Waititi, Drehbuch: Eric Pearson, Craig Kyle und Christopher L. Yost, Musik: Mark Mothersbaugh
Darsteller: Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Cate Blanchett, Mark Ruffalo, Anthony Hopkins, Idris Elba, Tessa Thompson, Jeff Goldblum, Karl Urban, Rachel House, Taika Waititi, Benedict Cumberbatch, Tadanobu Asano, Ray Stevenson, Zachary Levi, Clancy Brown (Stimme), Matt Damon, Sam Neill, Luke Hemsworth, Taylor Hemsworth, Ken Watanabe, Scarlett Johansson, Stan Lee
 Thor: Tag der Entscheidung
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 92% (7,5); weltweites Einspielergebnis: $745,1 Mio.
FSK: 12, Dauer: 131 Minuten.

Thor (Chris Hemsworth, "Im Herzen der See") bricht seine zwei Jahre währende Suche nach weiteren "Infinity Stones" erfolglos ab, als ihn düstere Visionen und eine Drohung des riesigen Feuerdämons Surtur (in der Originalfassung gesprochen von Clancy Brown, dem Darsteller des Bösewichts Kurgan aus "Highlander") zurück nach Asgard treiben: Ragnarök, der prophezeite Weltuntergang, droht, über Thors Heimat hereinzubrechen! Wie sich herausstellt, kann selbst Thor das nicht so einfach verhindern, denn seine ihm bisher unbekannte Schwester Hela (Cate Blanchett, "Carol"), die von ihrem Vater Odin (Sir Anthony Hopkins, "Noah") vor langer Zeit verbannte Göttin des Todes, bringt Feuer und Verderben über Asgard und schleudert Thor und seinen Halbbruder Loki (Tom Hiddleston, "Gefährten") auf den unwirtlichen Planeten Sakaar am anderen Ende der Galaxis. Dort wird Thor von einer zornigen Ex-Walküre (Tessa Thompson, "Creed") gefangengenommen und bald dem exzentrischen Grandmaster (Jeff Goldblum, "Grand Budapest Hotel") übergeben, der ständig neue Kreaturen für seine brutalen Gladiatorenkämpfe benötigt. Irgendwie muß Thor die Freiheit zurückgewinnen, um vielleicht noch rechtzeitig nach Asgard zurückzukehren und Hela aufzuhalten – doch zuerst muß er einen sehr überraschend auftauchenden, leicht verwirrten alten Bekannten besiegen, dessen Hilfe er zur Verhinderung von Ragnarök sehr gut gebrauchen könnte …

Dienstag, 21. November 2017

MEMOIRS OF A MURDERER (2017)

Originaltitel: 22-nenme no kokuhaku: Watashi ga satsujinhan desu
Regie: Yû Irie, Drehbuch: Kenya Hirata und Yû Irie, Musik: Masaru Yokoyama
Darsteller: Hideaki Itô, Tatsuya Fujiwara, Tôru Nakamura, Ryô Iwamatsu, Kôichi Iwaki, Mitsuru Hirata, Anna Ishibashi, Hanazawa Toyotaka
 22-nenme no kokuhaku: Watashi ga satsujinhan desu
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: -; japanisches Einspielergebnis: $20,2 Mio.
FSK: nicht geprüft, Dauer: 118 Minuten.

Bis zur Mitte der 1990er Jahre gab es in Japan eine 15-jährige Verjährungsfrist, die selbst für Kapitalverbrechen wie Mord galt. Das war das Glück eines brutalen Serienkillers, der 1995 in Tokio fünf Menschen erwürgte und dabei jeweils einen nahen Verwandten zwang, zuzusehen. Die Polizei um den leitenden Detective Wataru Makimura (Hideaki Itô, "Der letzte Feldzug der Samurai") – der von der Mordserie persönlich betroffen war – konnte dem Mörder nie auf die Spur kommen, 2010 verjährten seine Taten schließlich. Sieben weitere Jahre darauf meldet sich der Täter zu Wort: Masato Sonezaki (Tatsuya Fujiwara, "Battle Royale") hat angesichts seiner juristischen Unangreifbarkeit ein Buch über die Morde geschrieben, das mit gewaltigem Trara veröffentlicht wird und sofort zum Bestseller avanciert. Angeblich will Sonezaki mit der Enthüllung seiner Identität ein Stück weit Buße tun und den Angehörigen der Opfer Gewißheit verschaffen – doch die sind natürlich alles andere als glücklich darüber, daß der Mörder ihrer Liebsten nun auch noch viel Geld mit seinen Untaten verdient und zu einer Art Popstar wird. So ist es kein Wunder, daß bald von einem bevorstehenden Mordanschlag auf ihn gemunkelt wird, den ausgerechnet Detective Makimura verhindern soll. Und dann ist da noch der renommierte TV-Journalist Toshio Sendo (Toru Nakamura aus "K-20: Die Legende der schwarzen Maske"), dessen Karriere durch seine Reportage über die Mordserie einen großen Schub erhielt und der sich deshalb nun dazu berufen fühlt, Sonezaki in einem Live-Interview zu entzaubern – zumal er Zweifel daran hegt, daß der tatsächlich der Täter ist …

Montag, 20. November 2017

TV-Tips für die Woche 47/2017

Montag, 20. November:
Arte, 20.15 Uhr: "In der Hitze der Nacht" (1967)
Siehe meine Empfehlung von Februar 2016 für den exzellenten Rassismus-Thriller mit Sidney Poitier und Rod Steiger.

Arte, 22.00 Uhr: "Der Rabe" (1943)
Henri-Georges Clouzots Film noir entstand während der deutschen Besatzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg und war wegen seines Denunzianten-Themas auf allen Seiten umstritten - heutzutage gilt er einfach als ein richtig guter Film des Meisterregisseurs ("Lohn der Angst"). "Der Rabe" ist das Pseudonym des Unterzeichners diverser Briefe, die in einer französischen Kleinstadt (vermeintliche) moralische Vergehen einzelner Menschen anprangern. Wer ist der Rabe? Was bezweckt er? Wie wirken sich seine Anklagen auf die Gemeinschaft aus? Wird die Polizei ihn aufspüren?

ZDF, 22.15 Uhr: "No Escape" (2015)
Free-TV-Premiere des soliden Thrillers von den Dowdle-Brüdern ("Quarantäne", "Devil"), in dem Owen Wilson einen Amerikaner spielt, der mit seiner Frau (Lake Bell, "Es ist kompliziert ..!") und den beiden Töchtern aus beruflichen Gründen nach Südostasien zieht, dort aber bald durch einen Rebellenaufstand in höchste Gefahr gerät. Pierce Brosnan verkörpert einen mysteriösen Regierungsbeamten, der der Familie zur Hilfe kommt.

Außerdem:
Whatever Works (Woody Allens amüsante Komödie mit Larry David und Evan Rachel Wood über die vielen Spielarten der Liebe; 20.15 Uhr bei One)

Dienstag, 21. November:
Tele 5, 20.15 Uhr: "Silk Road - Könige des Darknets" (2017)
Free-TV-Premiere des preisgekrönten niederländischen TV-Thrillers über drei Mittzwanziger, die über das Darknet Drogen verkaufen und so ins Visier des FBI geraten.

Außerdem:
Turbo Kid (liebevoll-detailverliebt inszenierte kanadische Low Budget-Hommage auf dystopische B-Actionfilme der 1980er Jahre; 22.10 Uhr bei Tele 5)
Blue Jasmine (Free-TV-Premiere von Woody Allens satirischem Drama, in dessen Hauptrolle sich Cate Blanchett ihren zweiten OSCAR verdiente; 0.35 Uhr im ZDF)

Mittwoch, 22. November:
Arte, 20.15 Uhr: "Angels' Share - Ein Schluck für die Engel" (2012)
Vorhersehbare, aber sympathische britische Wohlfühl-Tragikomödie über einige junge Leute in Schottland, die nach Verfehlungen Sozialstunden bestreiten müssen und beim Besuch einer exklusiven Whisky-Destillierie auf dumme Gedanken kommen ...

Kabel Eins, 23.35 Uhr: "Die Unbestechlichen" (1987)
Siehe meinen TV-Tip von April 2016 zum grandiosen Gangsterfilm von Brian De Palma.

Samstag, 18. November 2017

Samstags-Update (46/2017)

Keine nennenswerten Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Dezember:


Box Office-News:
Auch am vierten Wochenende behält "Fack ju Göhte 3" - der inzwischen erfolgreichste Film des Jahres 2017 in Deutschland - problemlos die Führung in den deutschen Charts mit über 300.000 Zuschauern. Platz 2 geht an DCs "Justice League" mit nur etwa einer Viertelmillion Zuschauern, was für ein Zusammentreffen von Batman, Superman, Wonder Woman und drei weiteren Superhelden dann doch recht enttäuschend ist. Angesichts des eher überschaubaren Unterhaltsamkeitsgrads des Films ist es aber nicht unverdient - dennoch ist es bemerkenswert, daß Kenneth Branaghs "Mord im Orient Express" auf Rang 3 mit seiner 80 Jahre alten, bereits mehrfach erzählten, klar an ein älteres Publikum gerichteten Kriminalgeschichte am starken zweiten Wochenende fast so viele Besucher in die Kinos lockt wie das fast sechsmal so teure Superhelden-Spektakel zum Start ... Die primär an Teenager gerichtete Horrorkomödie "Happy Deathday" legt mit etwas über 100.000 Kinogängern einen ordentlichen Start hin, das dürfte jedoch nur für Platz 6 reichen. In den Arthouse-Kinos überzeugt dafür OSCAR-Kandidat "The Big Sick", eine unabhängig produzierte romantische Tragikomödie, mit ca. 30.000 Besuchern und bestenfalls Rang 8.
Auch in den USA enttäuscht "Justice League" und das sogar deutlich stärker, wenn auch auf einem ganz anderen Niveau. Ein Startergebnis von maximal $100 Mio. ist für sich genommen natürlich immer noch beeindruckend, jedoch ist es eben auch deutlich unter den Erwartungen für ein so prestigeträchtiges Projekt und zudem der bislang schwächste Start eines Films aus dem DC Extended Universe. Um das mal in Relation zu setzen: Als Erzrivale Marvel mit "The Avengers" das erste Multi-Superhelden-Abenteuer auf die Leinwände brachte, war der bis heute mit Abstand beste Start ($207,4 Mio.) des Marvel Cinematic Universe die Folge! Wo es Marvel also mit seiner eher langsamen, aber gut durchdachten Strategie, zuerst alle Heroen in Solo-Filmen einzuführen, gelang, die Vorfreude der Fans auf ihr erstes großes Zusammentreffen in ungeahnte Höhen zu treiben, hatte das recht überstürzt wirkende DC-Vorgehen (drei der sechs "Justice League"-Superhelden wurden zuvor nur in Cameos vorgestellt) offenbar die gegenteilige Wirkung. Auch die Kritikresistenz der DC-Fans scheint sich ein Stück weit erledigt zu haben, denn während "Batman v Superman" und "Suicide Squad" noch trotz schlechter Kritiken große kommerzielle Hits waren, kann "Justice League" ihnen (obwohl etwas positiver rezensiert) nicht mehr ganz trotzen, was womöglich auch mit dem erst zwei Wochen zurückliegenden Start des deutlich stärker aufgenommenen "Thor 3" zusammenhängt. Auch wenn "Justice League" am Ende wahrscheinlich trotzdem kein finanzielles Verlustgeschäft sein wird: Eine Neuausrichtung des DCEU scheint dringender nötig denn je! Überraschend stark präsentiert sich dagegen auf Platz 2 die eher an das Familien-Publikum gerichtete Bestsellerverfilmung "Wunder" mit Julia Roberts, die mit klar über $25 Mio. eröffnet, damit die Branchenerwartungen nahezu verdoppelt und am Ende sogar die Blockbuster-Schwelle von $100 Mio. knacken dürfte. Auf dem dritten Rang landet "Thor 3", der angesichts der DC-Konkurrenz mit gut $20 Mio. ziemlich abschmiert, im Endergebnis aber deutlich vor "Justice League" landen wird. Im Mittelfeld der Top 10 sortiert sich Sonys mehr als nur religiös angehauchter Animationsfilm "Bo und der Weihnachtsstern" ein, der mit an die $10 Mio. in etwa wie erwartet anläuft und angesichts seiner Thematik eine lange Laufzeit haben sollte. Der Deutschland-Start von "Bo und der Weihnachtsstern" erfolgt am 7. Dezember, auf "Wunder" müssen wir noch bis zum 25. Januar warten.

Quellen:

Donnerstag, 16. November 2017

JUSTICE LEAGUE (3D, 2017)

Regie: Zack Snyder, Drehbuch: Chris Terrio und Joss Whedon, Musik: Danny Elfman
Darsteller: Ben Affleck, Gal Gadot, Henry Cavill, Jason Momoa, Ezra Miller, Ray Fisher, Ciarán Hinds, Amy Adams, Jeremy Irons, J.K. Simmons, Diane Lane, Joe Morton, Connie Nielsen, Billy Crudup, Amber Heard, Michael McElhatton, Tomi May, Tessa Bonham Jones, Lisa Loven Kongsli, Samantha Jo, Eleanor Matsuura, Robin Wright, David Thewlis, Jesse Eisenberg, Joe Manganiello, Marc McClure
 Justice League
(2017) on IMDb Rotten Tomatoes: 39% (5,3); FSK: 12, Dauer: 120 Minuten.

Vor Tausenden von Jahren vereinten Menschen, Atlanter, Amazonen und sogar die Götter ihre Kräfte, um eine zerstörerische außerirdische Kreatur namens Steppenwolf (Ciarán Hinds, "Die Frau in Schwarz") von der Erde zu verbannen. Nun ist Steppenwolf zurück, angelockt vom Tod Supermans (Henry Cavill, "Krieg der Götter") und dem sich in der Folge verstärkt auf der Erde ausbreitenden Chaos. Bruce Wayne (Ben Affleck, "Gone Girl") aka Batman versucht mit Diana "Wonder Woman" Prince (Gal Gadot), eine Gruppierung von Superhelden zusammenzustellen, um gegen Steppenwolf und seine fliegenden Paradämonen anzukommen, die auf der Suche nach drei mächtigen "Mutterboxen" sind, die sie zur Eroberung der Erde benötigen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn der atlantische Thronfolger Aquaman (Jason Momoa, TV-Serie "Stargate Atlantis") ist eher ein Einzelgänger und sowohl Barry "The Flash" Allen (Ezra Miller, "Vielleicht lieber morgen") als auch Victor "Cyborg" Stone (Ray Fisher) wissen noch nicht so richtig mit ihren Kräften umzugehen. Da faßt Batman einen gewagten Plan: Könnte es mit der Hilfe einer der Mutterboxen gelingen, Superman ins Leben zurückzuholen?

Mittwoch, 15. November 2017

THE MERMAID (2016)

Originaltitel: Mei ren yu
Regie: Stephen Chow, Drehbuch: Chan Hing-ka, Kelvin Lee, Ho Miu-kei, Fung-Chih-chiang, Lu Zhengyu, Ivy Kong, Tsang Kan-cheng und Stephen Chow, Musik: Raymond Wong
Darsteller: Deng Chao, Jelly Lin, Zhang Yuqi, Show Lo, Ivan Kotik, Lu Zhengyu, Fan Shuzhen, Wen Zhang, Kris Wu, Tsui Hark
 The Mermaid
(2016) on IMDb Rotten Tomatoes: 94% (7,0); weltweites Einspielergebnis: $553,8 Mio.
FSK: 12, Dauer: 94 Minuten.
Liu Xuan (Deng Chao, "Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen") ist ein junger Self-Made-Milliardär und notorischer Playboy, der bei seinem Aufstieg aus armem Elternhaus zu einem der reichsten Männer Chinas irgendwann sein Gewissen vergaß. Sein neuester Deal ist der Kauf einer unter Naturschutz stehenden Bucht, die er zu teurem Bauland aufschütten will, nachdem er die dort lebenden Delphine heimlich durch ein spezielles Sonargerät vertrieben und so den Naturschutzstatus aufgehoben hat. Was er nicht ahnt: Die Bucht ist die Heimat einer größeren Gruppe von Meermenschen! Die entsenden aus ihrer Mitte die hübsche Shan (Jelly Lin), als Mensch verkleidet, um Xuan zu ermorden – doch nachdem dieser Anschlag auf groteske Art und Weise fehlschlägt, zeigt sich Xuan fasziniert von der ungewöhnlichen jungen Frau, die zu seinem Erstaunen überhaupt kein Interesse an seinem Geld zeigt. Kurz gesagt: Xuan verliebt sich Hals über Kopf in Shan, die wiederum ebenfalls unerwartet Sympathie für ihren Verehrer empfindet und daher in ihrer Entschlossenheit schwankt – Xuans schöner, aber zwielichtiger Geschäftspartnerin Ruolan (Zhang Yuqi, "CJ7 Nicht von dieser Welt") gefällt die sich anbahnende Romanze derweil ganz und gar nicht, zumal sie selbst eine heimliche Agenda verfolgt …

Dienstag, 14. November 2017

OSCAR-News: 26 Anwärter auf den Animations-OSCAR

Bekanntlich beginnt Ende November die Awards Season mit den ersten Nominierungen und Kritikerpreisen, einige Vorboten gibt es bereits in den Wochen zuvor. Dazu zählt die offizielle Bekanntgabe der 26 Werke aus aller Welt, die sich dieses Jahr um den begehrten OSCAR für den besten Animationsfilm bewerben. Das ist eine bemerkenswert hohe Anzahl (nur ein Film unter dem letztjährigen Rekordergebnis), die - obwohl einige noch ihren "OSCAR-qualifying run" (eine Woche in einem Kino in Los Angeles) absolvieren müssen - garantiert, daß es auch in diesem Jahr fünf Nominierungen in der Kategorie geben wird, denn dafür sind gerade einmal 16 qualifizierte Werke nötig. Deutsche Anwärter gibt es wie so oft nicht (der hierzulande durchaus erfolgreiche "Happy Family" fehlt). Die komplette Liste, alphabetisch (nach englischsprachigem Titel) sortiert:

- The Big Bad Fox & Other Tales (Frankreich/Belgien); Rotten Tomatoes: 100% (bei aber erst vier Kritiken); IMDb: -; weltweites Einspielergbnis: $5,0 Mio. (davon $4,6 Mio. aus Frankreich).
- Birdboy: The Forgotten Children (Spanien); Rotten Tomatoes: 100% (erst eine Rezension); IMDb: 7,6; weltweites Einspielergebnis: unbekannt.
- Boss Baby (USA); Rotten Tomatoes: 52% (5,5); IMDb: 6,4; weltweites Einspielergebnis: $498,9 Mio.
- The Breadwinner (Irland/Kanada/Luxemburg); Rotten Tomatoes: 88% (7,5); IMDb: 7,1; weltweites Einspielergebnis: - (noch nicht regulär gestartet).
- Captain Underpants - Der supertolle erste Film (USA); Rotten Tomatoes: 86% (6,8); IMDb: 6,2; weltweites Einspielergebnis: $124,6 Mio.
- Cars 3 (USA); Rotten Tomatoes: 67% (6,0); IMDb: 6,9; weltweites Einspielergebnis: $328,4 Mio.
- Cinderella the Cat (Italien); Rotten Tomatoes: 100% (erst drei Rezensionen); IMDb: 7,3; weltweites Einspielergebnis: $0,4 Mio. (nur aus Italien).
- Coco (USA); Rotten Tomatoes: 96% (8,1); IMDb: 9,2; weltweites Einspielergebnis: $41,4 Mio. (größtenteils aus Mexiko, wo er bereits nach drei Wochen der erfolgreichste Film aller Zeiten ist!).
- Ich - Einfach unverbesserlich 3 (USA); Rotten Tomatoes: 60% (5,7); IMDb: 6,3; weltweites Einspielergebnis: $1031,8 Mio.
- Emoji - Der Film (USA); Rotten Tomatoes: 9% (2,7); IMDb: 2,7; weltweites Einspielergebnis: $215,7 Mio.
- Ethel & Ernest (Großbritannien); Rotten Tomatoes: 95% (7,3); IMDb: 7,9; weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio. (nur aus Großbritannien).
- Ferdinand: Geht STIERisch ab! (USA); Rotten Tomatoes: -; IMDb: -; weltweites Einspielergebnis: noch nicht gestartet.
- The Girl without Hands (Frankreich); Rotten Tomatoes: 100% (6,9); IMDb: 7,2; weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
- In This Corner of the World (Japan); Rotten Tomatoes: 98% (7,7); IMDb: 8,0; weltweites Einspielergebnis: $19,5 Mio. (davon gut $19 Mio. aus Japan).
- The LEGO Batman Movie (USA/Dänemark); Rotten Tomatoes: 91% (7,5); IMDb: 7,3; weltweites Einspielergebnis: $312,0 Mio.
- The LEGO Ninjago Movie (USA/Dänemark); Rotten Tomatoes: 54% (5,8); IMDb: 6,1; weltweites Einspielergebnis: $121,4 Mio.
- Loving Vincent (Großbritannien/Polen); Rotten Tomatoes: 79% (6,9); IMDb: 8,0; weltweites Einspielergebnis: $9,5 Mio.
- Mary and the Witch's Flower (Japan); Rotten Tomatoes: 100% (vier Kritiken); IMDb: 6,7; weltweites Einspielergebnis: $27,7 Mio. (größtenteils aus Japan).
- Moomins and the Winter Wonderland (Finnland/Polen); Rotten Tomatoes: -; IMDb: -; weltweites Einspielergebnis: noch nicht gestartet.
- My Entire High School Sinking into the Sea (USA); Rotten Tomatoes: 84% (7,0); IMDb: 6,2; weltweites Einspielergebnis: $0,1 Mio.
- Napping Princess (Japan); Rotten Tomatoes: 67% (6,2); IMDb: 6,5; weltweites Einspielergebnis: $1,2 Mio.
- A Silent Voice (Japan); Rotten Tomatoes: 91% (7,7); IMDb: 8,2; weltweites Einspielergebnis: $28,8 Mio.
- Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf (USA/Hongkong); Rotten Tomatoes: 37% (4,8); IMDb: 5,9; weltweites Einspielergebnis: $197,2 Mio.
- Bo und der Weihnachtsstern (USA); Rotten Tomatoes: -; IMDb: 6,3; weltweites Einspielergebnis: noch nicht gestartet.
- Sword Art Online: The Movie - Ordinal Scale (Japan); Rotten Tomatoes: 100% (zwei Kritiken); IMDb: 7,5; weltweites Einspielergebnis: $29,3 Mio.
- Window Horses: The Poetic Persian Epiphany of Rosie Ming (Kanada); Rotten Tomatoes: 100% (7,2); IMDb: 6,9; weltweites Einspielergebnis: noch nicht gestartet.

Alle Werte: Stand 14. November 2017.

Die USA stellen mit 12 Anwärtern wieder einmal den Löwenanteil, gefolgt von Japan mit 5 (aber keine Studio Ghibli-Produktion). Klarer Favorit ist aktuell Pixars "Coco", der in Lateinamerika bereits mit sensationellen Ergebnissen gestartet ist (angesichts der Thematik rund um den mexikanischen "Tag der Toten" nicht ganz überraschend) und generell herausragende Kritiken erhält; eine OSCAR-Nominierung sollte da zu 99% sicher sein, die Siegchancen sind ebenfalls gut.

Montag, 13. November 2017

TV-Tips für die Woche 46/2017

Montag, 13. November:
Arte, 21.50 Uhr: "Unter falschem Verdacht" (1947)
Zum Auftakt einer Reihe mit Werken des französischen Filmemachers Henri-Georges Clouzot ("Lohn der Angst") zeigt Arte seinen frühen Film noir über ein Musiker-Ehepaar (Bernard Blier, Suzy Delair), dessen fanatisches Streben nach Erfolg einen gewaltsamen Todesfall zur Folge hat - Auftritt Inspektor Antoine (Louis Jouvet) ...

Außerdem:
50/50 - Freunde fürs Überleben (gelungene Krebs-Tragikomödie mit Joseph Gordon-Levitt, Seth Rogen und Anna Kendrick; 20.15 Uhr bei One)

Dienstag, 14. November:
Super RTL, 20.15 Uhr: "Jennas Kuchen" (2007)
Sympathische, relativ unkonventionelle Selbstfindungs-Tragikomödie über eine schwangere und unglücklich verheiratete Kellnerin und leidenschaftliche Kuchenbäckerin (Keri Russell), die sich in einen just in die Kleinstadt gezogenen, ebenfalls verheirateten Arzt (Nathan Fillion) verliebt.

Tele 5, 20.15 Uhr (um eine Minute geschnitten, ungekürzte Nachtwiederholung um 3.50 Uhr): "Ohne Limit" (2011)
Bradley Cooper spielt in Neil Burgers ("Der Illusionist") erfolgreichem Actionthriller Eddie Morra, der nach Einnahme einer neuartigen Droge außergewöhnliche körperliche und geistige Kräfte entwickelt. Die helfen ihm dabei, bei allem, was er tut, brillant abzuschneiden - bis die Wirkung nachläßt und Nebenwirkungen einsetzen. Als er Nachschub beschaffen will, findet er nur die Leiche des Dealers, von dem er die Droge erhielt und der offensichtlich ermordet wurde ... 2015 folgte übrigens unter dem Originaltitel "Limitless" eine Fortsetzung als TV-Serie (mit Cooper als wiederkehrendem Gastdarsteller), die hierzulande bei Pro 7 lief und mir zumindest in der ersten Hälfte sogar besser als der etwas überkonstruierte Film gefiel. Bedauerlicherweise nahm die Qualität im Lauf der Staffel deutlich ab und die Serie erhielt mangels Zuschauerinteresse keine zweite Staffel.

Samstag, 11. November 2017

Samstags-Update (45/2017)

Keine nennenswerten Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende 2017:


Box Office-News:
Auch am dritten Wochenende gibt es keine ernstzunehmende Konkurrenz für "Fack ju Göhte 3" in den deutschen Kinocharts, mit über einer halben Million Zuschauern wird die Spitze klar verteidigt. Dahinter geht es allerdings sehr eng zu auf den Plätzen 2 bis 4, denn "Thor 3" (mit einem unerwartet starken Rückgang) und die beiden gut eröffnenden Neustarts "Mord im Orient Express" und "Bad Moms 2" zielen jeweils auf 200.000 bis 250.000 Kinogänger ab. Für "Bad Moms 2" bedeutet das sogar eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorgänger (190.000). Weniger gut sieht es für den dritten "Hexe Lilli"-Kinderfilm (mit neuer Hauptdarstellerin) aus, der sich mit gut 50.000 Besuchern mit "Jigsaw" um Platz 5 duelliert und damit bei weitem nicht an die Startergebnisse der beiden Vorgänger (gut 280.000 respektive gut 155.000) heranreicht.
In den USA bleibt "Thor 3" mit einem soliden Rückgang auf etwa $55 Mio. deutlich in Führung, auch hier überzeugen dahinter zwei Neustarts mit Werten leicht über den Erwartungen: Sowohl "Mord im Orient Express" als auch die Komödie "Daddy's Home 2" mit Mark Wahlberg, Will Ferrell und Mel Gibson sollten locker die $25 Mio.-Marke überschreiten - wobei allerdings alle Filme an diesem Wochenende von einem Feiertag am Freitag profitieren. Speziell für Kenneth Branaghs bildgewaltige Agatha Christie-Verfilmung ist es trotzdem ein beachtlicher Erfolg, denn die Aussichten einer relativ teuren (ein Budget von $55 Mio. ist niedrig für einen Hollywood-Blockbuster, jedoch hoch für einen Krimi) Adaption eines bereits mehrfach verfilmten Christie-Romans auf dem nordamerikanischen Markt wurden von vielen Branchenbeobachtern skeptisch betrachtet; offenbar konnten die Starbesetzung, solide Kritiken und durchaus eindrucksvolle Trailer das Publikum aber überzeugen. "Daddy's Home 2" wiederum bleibt zwar deutlich hinter den $39 Mio. des ersten Teils zurück, kann sich über das Ergebnis angesichts mieser Kritiken aber wirklich nicht beschweren, zumal die weihnachtliche Thematik für eine recht lange Laufzeit sorgen sollte. In Deutschland kommt "Daddy's Home 2" am 7. Dezember in die Kinos.

Quellen:

Donnerstag, 9. November 2017

Kurze Pause

Da ich diese Woche mit anderweitigen Aufgaben ausgelastet bin, gibt es leider keine neuen Posts bis zum wöchentlichen Samstags-Update. Aber da ich es in den letzten beiden Wochen nicht ins Kino geschafft, hätte ich sowieso nichts richtig aktuelles zu berichten (allerdings stehen noch ein paar Fantasy Filmfest-Rezensionen an) ...